Projekt

Brücken statt Grenzen - solidarische Küche

Wir wollen mit der Sokü einen Raum zum Kennenlernen schaffen, in dem Menschen sich einander mit Offenheit begegnen. Zum einen soll der Kochprozess in einer kleineren Gruppe dazu führen, sich besser kennenzulernen und voneinander zu lernen und zum anderen soll das gemeinsame Essen am Abend (mit 100-150 Menschen) die Stadtgesellschaft in einem konsumzwangfreien und solidarischem Raum zusammenbringen. Konkrete Ziele dabei sind: - bei jeder Sokü mit mindestens 20 Menschen gemeinsam kochen - mit 100-150 Menschen gemeinsam essen - Begegnung von Menschen, die sich sonst wenig begegnen/teils (zwangsweise) isoliert leben, und dadurch Kennenlernen unterschiedlicher Perspektiven - Empowermemt und voneinander lernen, damit Menschen sich selbst zutrauen eigene Veranstaltungen wie Soküs zu organisieren bzw. Verantwortung in der Organisation unserer Sokü übernehmen - Menschen, die von den zunehmenden Verschärfungen in der Asylpolitik betroffen sind, einen Raum geben, um darüber mit nicht/weniger Betroffenen zu reden (insofern gewollt) - Kontakte knüpfen, durch die asylsuchende Menschen konkrete Unterstützung erhalten können (z.B. durch gemeinsame Gänge zum Amt, Übersetzungen, Sprach-Buddies) - Menschen ermöglichen, ihr Deutsch in einem kostenlosen, zugänglichen und informellen Rahmen zu üben und so Sprachbarrieren wegen mangelnden Deutschkursen entgegenwirken - Diversifizierung politischer Initiativen, die in Lüneburg noch oft sehr studentisch geprägt sind - Lebensmittelrettung durch Foodsharingabholungen und die Förderung eines bewussten Umgangs mit Lebensmitteln - das Ermöglichen eines kostenlosen/kostengünstigen Abendessens für alle

Zielgruppe

Wir wollen mit der Sokü verschiedene Zielgruppen erreichen und zusammenbringen. Besonders wollen wir junge Menschen adressieren, die Lust auf (interkulturelle) Begegnung haben und Neues dazulernen wollen; Hier insbesondere die praktische Fähigkeit zu kochen, die besonders für junge Leute zunehmend wichtiger wird. Um diese zu erreichen nutzen wir unsere Netzwerke und laden Freund*innen, Bekannte und andere Aktive in Lüneburg ein. Dafür eignen sich besonders bestehende Telegramgruppen und Social Media sowie das Netzwerk von Janun. Als weitere Zielgruppe wollen wir (junge) Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen. Dafür nutzen wir Netzwerke und Kanäle von politischen Initiativen und machen des Weiteren gezielte Werbung in Unterkünften, im mosaique und über das Gleichstellungsbüro der Stadt. Um bislang weniger vernetzte junge Menschen zu erreichen, soll das Werbematerial auch an Schulen und Freizeiteinrichtungen ausgelegt werden.

Region

Themengebiet

Vielfalt

Projektlaufzeit

01.01.2026 - 31.12.2026

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