Projekt

Cross Media Check

Wir sind als Media Fachgruppe bei einer unserer Veranstaltungen mit verschiedenen Jugendlichen ins Gespräch gekommen und haben festgestellt, dass es viel Redebedarf zum Thema Social Media gibt. Viele fühlen sich mit ihrem Social-Media-Konsum unwohl und es fällt ihnen vor allem schwer, in der Social-Media-Welt Gefahren oder negative Einflüsse zu identifizieren. Viele unterschätzen zum Beispiel den Einfluss von Influencer:innen und wie deren Lifestyle und Werbung zu einem verzerrten Bild der Realität beitragen können oder wie ungesunde parasoziale Beziehungen zu Influencern entstehen können. Besonders durch die Pandemie haben viele noch mehr Zeit auf Social Media verbracht, wodurch der Unterschied zwischen der eigenen Lebenswelt und den digitalen Eindrücken noch größer wurde und das Leben von Influencer:innen stärker Teil des eigenen Alltags wurde. (Das ist nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern wird auch durch Studien belegt*) Unser Ziel ist es, mit einer Reel-Serie Einblicke hinter die Kulissen der Social-Media-Welt zu bieten. Wir möchten einen kleinen Teil zu einem „gesünderen“ Social-Media-Konsum beitragen und den Jugendlichen zeigen, wie sie Bilder hinterfragen können und sich selbstbewusst in den Sozialen Medien bewegen. Wir möchten nicht nur die Jugendlichen direkt erreichen, sondern auch ihre Jugendleitungen, da gerade diese ihre Jugendarbeit auch im Internet präsentieren und sich dabei ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche bewusst werden sollen. Wir möchten auf keinen Fall Angst vor Social Media machen, sondern im Gegenteil zeigen, wie man mit den negativen Seiten gut umgehen kann und seinen Social-Media-Konsum positiv und aktiv gestalten kann. * z.B. bei Neumann & Lindenberg 2022 - Internetnutzungsstörungen unter deutschen Jugendlichen vor und während der Covid-19-Pandemie

Zielgruppe

Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie es ist, auf TikTok oder Instagram Stunden zu verbringen. Wir kennen Doomscrolling, unerreichbare Schönheitsideale, unrealistische Morgenroutinen oder auch Urlaubsneid. Durch unser Projekt setzen wir uns mit solchen und anderen Themen intensiv auseinander. Wir glauben, dass wir unsere Ergebnisse am besten mit unserer eigenen Altersgruppe und Jüngeren teilen können und wissen, wie wir sie erreichen. Jugendliche zwischen 14 und 27 sind mit Social Media aufgewachsen und kennen sich eigentlich intuitiv damit aus. Aber diese Altersgruppe ist auch am stärksten von den negativen psychischen Auswirkungen betroffen, hat Fomo (Fear of Missing Out), fühlt sich mit ihrem Körper unwohl oder von den neuesten Trends überfordert und abgehängt. Wir wollen ein paar der Effekte erklären und zum Nachdenken bringen, um die negativen Auswirkungen zumindest ein bisschen abzuschwächen.

Region

Niedersachsen / landesweit

Themengebiet

Engagement & Experimentelles

Projektlaufzeit

01.08.2023 - 31.07.2025

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